Faszienarbeit

Gras

Dass es Faszien in unserem Körper gibt und sie in unserem Leben und aus therapeutischer Sicht eine große Rolle spielen, wird zusehends bekannter. In sämtlichen Therapiemethoden ist zumindest ein großer Anteil des Behandlungsfokus auf die Faszien und das Lösen ihrer Verklebungen gerichtet, so auch in der Cranio, der Lomi und in vielen anderen Körperarbeiten.

Ein gezieltes, auf das Lösen verklebter Faszien gerichtetes Arbeiten bieten spezielle Faszientechniken. Die von mir angewandte Technik nennt sich ICON – Interconnection Faszientherapie und wurde von Michael Busse entwickelt.

Was sind Faszien? Es ist ein Gewebenetzwerk, das praktisch alles im Körper umgibt und unter den Hautschichten nochmals einen ‚Ganzkörper-Gewebeanzug‘ bildet. Das Fasziengewebe hat somit enorme Schutzfunktionen für Organe, Sehnen, Muskeln, Nervenzellen, Knochen. Die kollagenen Fasern umhüllen die Körperstrukturen und ähneln in ihrem Aussehen einem spinnenwebartigen Netz, dessen einzelne Fäden chaotisch anmutend ineinander- und miteinander verflochten sind. Verkleben diese Faszien, kann sich die umhüllte Struktur entsprechend weniger bewegen, es kommt zu Bewegungseinschränkungen und folglich irgendwann auch zu Schmerzen. ‚Hängt‘ es irgendwo im Körper, entwickeln sich Schonhaltungen, die im Laufe der Zeit zu Fehlhaltungen führen und weiteres Gewebe beeinträchtigen. Es entstehen dauerhafte Bewegungsverluste und Schmerzmuster.

Längst hat auch die Wissenschaft herausgefunden, dass im Fasziengewebe Emotionen abgespeichert werden. Neben der physischen gibt es somit ebenfalls eine psychische Komponente, die in der Faszienarbeit anklingt. Werden die verklebten Faszien gelöst, geben sie der umhüllten Struktur mehr Bewegungsfreiheit, das Gewebewasser kann an den Faszienfäden entlang fließen und neben einer physischen Befreiung können ebenfalls alte Emotionen und Belastungen abgebaut werden.

 

Die Faszienarbeit kann dort schmerzhaft empfunden werden, wo es besonders verfilztes und verklebtes Gewebe gibt. Mit Atmen und Präsenz, also raumgebendem Bewusstsein, gehen wir durch diese Momente, so dass am Ende ein befreiendes Gefühl und eine größere Bewegungsfreiheit sowie eine Haltungsverbesserung resultieren.

 

Da ich gerne kombiniere, kann die Faszienarbeit je nach Sinnhaftigkeit mit der Dornmethode oder/und Cranio in Ergänzung angewandt werden. Die Schritte ergeben sich im Tun und sind durch Gespräche begleitet.

“Antina bezog durch Ihre Kompetenz als Heil-Praktikerin immer mein ganzes Wesen, meine ganze Persönlichkeit mit ein! Ich habe mich zu jeder Zeit komplett und respektvoll wahrgenommen und gesehen gefühlt!”

— Natalie K., Lehrerin

Heilpraxis Antina Springer Reutlingen