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Bewegungsapparat - Korrektur nach Dorn

Aktualisiert: 16. Mai 2023

Die Methode ‚Dorn‘ ist eine klare, geniale Sache. Sie ist mein ständiger Begleiter seit 01/2004, meinem Start als praktizierende Heilpraktikerin.


In einer überschaubaren Behandlungszeit lässt sich mittels ‚Dorn‘ in der Regel eine effiziente Wirkung bei Problemen mit dem Bewegungsapparat erzielen.


‚Dorn‘ ist keine standardisierte Methode, da Herr Dorn selbst Laie war und seine Errungenschaften längst vielfach weiterentwickelt und ausgebaut wurden. Von daher wirst du bei unterschiedlichen Therapeuten auch eine etwas andere Vorgehensweise vorfinden.


Was mit ‚Dorn‘ behandelt wird:
  • Beingelenke

  • Becken, Iliosakralgelenk

  • Wirbelsäule

  • Halswirbelsäule

Es wird also das knöcherne System behandelt. Nach der Behandlung müssen Sehnen, Bänder und Muskeln der Korrektur folgen und brauchen dafür zwei bis drei Tage Zeit. Deswegen solltest du in

dieser Zeit keinen heftigen Sport machen, wie Zumba, Pilates, Joggen, Gewichttraining. Spaziergehen, langsames Radfahren, Nordic Walking sind ohne weiteres möglich.


Aufgrund eines Beckenhochstandes und/oder einer Beckenkippung wirken über die Faszien Kräfte auf

das Hüftgelenk, die den Oberschenkelkopf ein Stück weit aus dem Hüftgelenk herausdrehen. Dadurch wird auf der betroffenen Körperseite das Bein – relativ gesehen – länger. Es ist eine Beinlängendifferenz entstanden. Im Zuge dessen oder aufgrund bereits vorgefallener Verletzungen können Knie- und Sprunggelenke Teilluxationen (Teilverrenkungen) aufweisen.



Die Dornbehandlung beginnt mit der Korrektur der Beinlängendifferenz. Es folgt das Lösen der Iliosakralgelenkblockade. Diese kann einseitig oder auch beidseitig vorhanden sein. Ich kenne niemanden, dessen Iliosakralgelenk nicht zumindest leichte Blockierungen aufweist. Dies ist der Dynamik des Lebens geschuldet und der natürlichen Asymmetrie der Körperseiten. Es macht dem Körper auch nichts aus, sofern es nicht zu lange andauert oder weitere Spannungszustände dazu kommen. Mit der Dornmethode sind Iliosakralgelenkblockierung, Beckenhochstand und Beckenkippung leicht und effizient behandelbar.


Dorn ist eine Kombination aus Druck und Bewegung. Die Bewegung steuerst du als Patientin bei, indem Arme und Beine bei den entsprechenden Griffen gependelt werden.

Den Druckpunkt setze ich aufgrund der vorliegenden Situation. Somit wird dein System aufgefordert, sich neu einzurichten, was sanft und im Rahmen seiner momentanen Möglichkeiten liegt.



Die Wirbelkörper der Brust- und Lendenwirbelsäule werden auf Wirbel untersucht, die sich ein wenig herausgedreht haben. Wirbelkörper werden von verspannter und dadurch verkürzter Muskulatur aus

ihrer physiologischen Lage gezogen. Es kommt zu kleinen seitlichen Verdrehungen und lateralen, nach außen gehenden, Verschiebungen. Diese werden korrigiert.


Die Halswirbelsäule wird entsprechend untersucht und behandelt. Hier kommt dem ersten Halswirbel, dem Atlas, eine besondere Bedeutung zu. Er formt mit dem Foramen magnum, dem großen Hinterhauptsloch, das Kopfgelenk. Jede Bewegung des Kopfes und

des Körpers kommt dort an und muss austariert werden. Es wundert nicht, dass der Atlas sehr häufig in Schieflage gerät.





Bei der Dornmethode erfolgt die Korrektur des Atlas über eine Mobilisation des siebenten Halswirbels,

der mit dem ersten korrespondiert. Die Dorn- und Querfortsätze der Wirbelkörper zwei bis sechs werden ebenfalls einer Behandlung unterzogen, wenn dies angezeigt ist. Diese Korrektur bewirkt zusätzlich eine Regulation der Brust- und Lendenwirbelsäule, die im Nachgang zur Halsbehandlung nochmals gezielt betrachtet wird.


Ich ergänze die Dornbehandlung mit einer Schröpfkopfmassage der Nacken- und Schultermuskualtur

als auch der Muskulatur rechts und links der Wirbelsäule. Dies bewirkt eine sofortige Durchblutung der Muskulatur, da Blut Sauerstoff transportiert und diesem dem verspannten Muskel zur Verfügung steht. Nur dann findet wieder Zellstoffwechsel statt und der verhärtete Muskel kann weicher werden.

Nicht jeder mag diese kleine Rosskur, dennoch überzeugt die Wirkung. Die Menschen, die öfter zu

mir kommen wissen, dass ich ein Fan der Schröpfkopfmassage bin und lassen sich gerne mitreißen,

zumal es definitiv hilfreich ist!




Wann mache ich Dorn?
  • Ischialgie

  • Rückenschmerzen, Nackenschmerzen

  • Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerzen

  • Nach Stürzen, Verletzungen

  • Iliosakralgelenkblockierung, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz

  • Hüft-, Knie-, Sprunggelenkschmerzen und Verletzungen dieser Strukturen

  • Schwindel

  • Bandscheibenvorfall

  • Haltungsfehlern

  • Zur Prophylaxe für einen flexiblen Bewegungsapparat


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