• antinaspringer

Borreliose behandeln

Aktualisiert: 7. Juli 2019

Borreliose ist eine bakterielle Infektionserkrankung, die von der Zecke übertragen wird.

Gegen die Borreliose-Erkrankung gibt es keine Impfung, während zum Schutz für die Folgen

der viralen Infektion, die ebenfalls von der Zecke übertragen werden kann, die FSME (Frühsommermeningoencephalitis), geimpft werden kann.




Die klassische Therapie bei Borreliose ist die Antibiotikagabe.


Bei Antibiose lindern sich meist schnell die Symptome, was verständlicherweise wünschenswert und entlastend ist. Das Borreliose-Bakterium ist eine sogenannte Spirochäte, es besitzt eine spiralförmige Form und ähnelt sehr dem Syphilis-Erreger. Es handelt sich dabei um einen ‚klugen‘ und widerstands-fähigen Erreger. Durch die Antibiotika-Gabe wird die Zellwand des Bakteriums zerstört, nicht jedoch dessen Zellkern. Der überlebt und wandert ab in tiefere Gewebeschichten.


Das Abwandern in andere Gewebeschichten passiert in jedem Fall, mit und ohne Antibiose.

Das ist im Grunde das Tückische an dieser Infektion. Ist der Erreger nicht mehr im Blut auffindbar, ist jegliche Therapie viel schwieriger und aufwendiger. Ist die Zellwand des Bakteriums geschwächt bzw. zerstört, hören die Symptome auf. Der Kern verkrümelt sich in Nerven, Gelenke, Organe, und erholt

sich nach geraumer Zeit derart, dass die Zellwand wieder aufgebaut wird. Die Borrelien leben nun mit dir, in dir, und es kann zu Folgesymptomen, beispielsweise Hautveränderungen, springenden Gelenkentzündungen, Gangschwierigkeiten kommen, dies manchmal erst nach 10 bis 15 Jahren.


Ein paar Fakten:

Erreger: Borrelia burgdorferi, Bakterium

Inkubationszeit: 2-90 Tage

Häufiges Erkennungszeichen: Wanderröte (Erythema migrans)

Formen der Borreliose: Grippeähnlicher Verlauf / neurologischer Verlauf

Mögliche Symptome: Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Gliederschmerzen / Empfindungsstörungen, Lähmungen, Nervenschmerzen

Überträger: Zecken, möglicherweise Stechmücken, Bremsen, Fliegen, Flöhe


Bevor ich ein paar grundlegende Therapievorschläge aus meinem Repertoire gebe, möchte ich gerne

auf die Hintergründe einer Zeckeninfektion und die Zecke an sich eingehen.


Die Zecke selbst ist kein schlimmes Tier, sie lebt einfach nur so, wie sie geschaffen wurde und beansprucht ihren Lebensraum genau wie jedes andere Geschöpf auf der Erde

Ein Zeckenbiss mit nachfolgender Infektion erfolgt meiner Erfahrung nach dann, und eigentlich nur dann, wenn das System in irgendeiner Form geschwächt ist. Es kann eine körperliche Schwächung vorliegen, z.B. ein schwaches Immunsystem, eine Candida-Belastung im Darm, eine hormonelle Störung etc.

Die Schwächung kann ebenso von einer emotionalen Belastung ausgehen, oder einer Kombination von beidem. Eine emotionale Belastung bezieht sich häufig auf (meist langandauernde) finanzielle Probleme oder Beziehungsprobleme. Wenn in den Säulen des Lebens – Beziehung, Beruf, Gesundheit, Finanzen, Beziehung – dauerhaft oder extrem akut etwas nicht stimmt, stelle ich häufig fest, dass der Betroffene in dieser Phase einen Zeckenbiss bekommen kann.


Die Zecke selbst ist kein schlimmes Tier, sie lebt einfach nur so, wie sie geschaffen wurde und beansprucht ihren Lebensraum genau wie jedes andere Geschöpf auf der Erde. Ja, es stimmt, die Zecken haben sich erheblich vermehrt in Deutschland. Vergiss jedoch nicht, das derartige Veränderungen meist auf

die Verhaltensweisen der Menschen folgen, die das Gleichgewicht in der Natur verändern.

Die Zecke breitet sich aus, aber wir Menschen breiten uns auch aus, und nehmen den Tieren und Pflanzen stetig ihren Lebensraum weg.


Für mich heißt das: verhalte dich so korrekt wie möglich, dass alle leben können - richte so wenig Schaden wie möglich an - sei demütig allen Wesen gegenüber und achte ihr Leben, so wie du möchtest, das deines geachtet wird.

Habe keine Angst vor Zecken. Nimm ihr Dasein als Teil des ökologischen Gleichgewichts wahr und kümmere dich um deine körperlichen, emotionalen und materiellen Befindlichkeiten. Lebe und lass leben. Wenn du ein Lebewesen in deinem universellen Herzen hast, wird es dir nichts tun. Und wenn du doch

zu Schaden kommst, in diesem Fall einer Borreliose, ist dies auch eine Chance zur Reifung, Veränderung, Einsicht.


Was die emotionalen und gesundheitlichen Themen anbelangt, gilt es selbstverständlich, auf sich zu achten und Probleme auszumerzen. Sich auf den Weg zu begeben, mit Geduld und Vertrauen, nicht alles ist schnell umkehrbar. Das macht aber nichts. Dein kluges System registriert sofort, wenn du anfängst, Gutes für es zu tun, das zählt bereits. Nimm dafür Hilfe an, dafür sind Therapeuten, Coaches, Beratungsstellen etc. da. Niemand ist hier auf der Erde, um alles allein zu schaffen. Dein Leben lebst du sowieso selbst und für dich, da bist du jederzeit autark (oder solltest es zumindest sein). Von daher ist

es keine Schwäche, sondern eine Stärke bzw. aus meiner Sicht eine Natürlichkeit, sich kompetenten

und sympathischen, helfenden Menschen anzuvertrauen. Gemeinsam kann viel Gutes erreicht werden, und du lernst jede Menge über dich und dein Leben dazu.


Bei Borreliose:


  • Bei Auftreten des Erythems, also der Wanderröte, bzw. eines anderen Symptoms, fange sofort an zu therapieren. Je schneller du handelst, desto besser ist es.

  • Borrelien-Nosode, Borrelia C200 oder K200, als Einmalgabe, 3 Globuli in den Mund

  • Ledum C30, 3-4 Tage 3x 5 Globuli

  • Karde Urtinktur; ich empfehle die Firma Nuhrovia aus Österreich, die eine feine Urtinktur anbietet. Einnahme individuell, aber grundsätzlich lange und anfangs hoch dosiert, z.B. 3 x 30 Tropfen die ersten 4-8 Wochen, danach evt. weniger. https://www.nuhrovia.com/?s=Karde&post_type=product

  • Sanukehl Brucel D6 Tropfen, tgl. je 2 Tropfen in jede Ellenbeuge einreiben

  • Notakehl D5 Tropfen, vormittags 2 x 10 Tr., und Quentakehl D5 Tropfen, nachmittags 2 x 10 Tr., je nach Stärke der Infektion für 1 bis 4 Wochen, danach reduzieren

  • Notakehl und Quentakehl auch auf die Bissstelle bzw. auf die Fläche der Wanderröte einreiben.

  • Evt. muss der Darm saniert werden, bzw. müssen Schwermetalle ausgeleitet werden, damit dem Körper jegliche Energie zur Heilung der Borreliose zur Verfügung stehen kann

Beim Auftreten neurologischer Symptome, z.B. Wahrnehmungsstörungen, Zittern, abnehmender Gedächtnisleistung, muss darüber hinaus beraten und therapiert werden. Selbstverständlich ist ein

Arzt hinzu zu ziehen.


Eine naturheilkundliche Borreliose-Therapie kann in schweren Fällen bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen. Wie oben beschrieben, leben die Erreger gut und freudig in sämtlichen Gewebestrukturen weiter, und machen es einer Therapie schwer, sie zu erreichen. Dies erklärt unter anderem den oft langfristigen Verlauf. Dennoch: mit Hilfe der Naturheilkunde und der psychologischen Aufarbeitung

kann die Infektion ausgeheilt werden und Folgebeschwerden können eingedämmt und vermieden werden. Der lange Atem und die Kosten dieser Therapie lohnen sich aus meiner Sicht allemal!


Ganz wichtig: bei Verdacht oder tatsächlicher Borreliose-Infektion gehe bitte zu einem Arzt sowie Heilpraktiker und lass dich ausgiebig beraten und dir die Therapie erklären.

Meine Ausführungen zur Borreliose-Behandlung sollen dich informieren und ermutigen, neben

der schulmedizinischen Therapie auch die naturheilkundliche Variante in Erwägung zu ziehen.

Die Vorschläge hier sollten nicht in Eigenregie ausgeführt werden. Es kann dir zwar nichts ‚Schlimmes‘ passieren, aber möglicherweise ist es uneffektiv, da eine individuelle Einschätzung deiner Situation,

eine auf dich zugeschnittene Dosierung, Kombination der Mittel und Dauer der Einnahme unabdingbar sind. Es gibt auch nicht nur eine Vorgehensweise, die Naturheilkunde hält viele Optionen bereit,

und unterschiedliche Therapeuten haben unterschiedliche Zugänge zur Heilung.

Du wirst das für dich Richtige entdecken!




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Antina Springer - Heilpraktikerin