• antinaspringer

Kannst du 'nein' sagen?


Sich oft bzw. ständig anpassen – kennst du deine eigenen Grenzen?

(fast) Nur funktionieren – achtest du deine Grenzen und die der Anderen?

Bedrückende Kindheitserlebnisse, bewusst und unbewusst – möchtest du Macht ausüben, um deine Schwäche zu kaschieren?

Die Liebe/der Liebe sein, gut dastehen wollen - wie authentisch bist du?

Mehr geben als nehmen – spürst du dich wirklich?

Hasten und Hetzen – für wen machst du das?

Angst, nicht geliebt und anerkannt zu sein – spielst du dir selbst und anderen etwas vor?



Grenzen setzen und die Grenzen anderer wahren geht dann, wenn ich mich spüre und mich selbst kenne.


Inwieweit ich diese Qualität ausbilde, wird bereits von Beginn meines Lebens an festgelegt.


Mit 'regulieren' meine ich die Möglichkeit meines autonomen Nervensystems, situationsgerecht, leicht und fließend zwischen Spannung und Anspannung zu wechseln.

Was habe ich in Schwangerschaft, Geburt, Säuglings- und Kleinkindzeit erfahren? Hatte ich eine liebevolle Mutter, die mich geliebt, gespiegelt und begleitet hat, so dass mir Flügel wachsen konnten?

Habe ich ein Geburtstrauma erfahren, oder Einsamkeit und Orientierungslosigkeit kennen gelernt, kaum dass ich das Licht der Welt erblickt hatte?

Frühkindliche Prägungen sind maßgeblich daran beteiligt, ob ich in der Lage bin, ‚mich zu regulieren‘.

Mit ‚regulieren‘ meine ich die Möglichkeit meines autonomen Nervensystems, situationsgerecht,

leicht und fließend zwischen Spannung und Anspannung zu wechseln. Ich weiß, was gerade dran ist,

was ich in diesem Moment zu leisten habe, wann es Zeit ist aufzuhören, wie ich meine Ressourcen

nutze und wann und wie ich mich richtig schön und ausreichend entspanne und mit frischer Energie auflade. Ich kann ‚ja‘ und ‚nein‘ sagen, und dies im Einklang mit meinem inneren Selbst, meinem

Bauch- und Lebensgefühl.


Wunderschön, und ich beglückwünsche dich, wenn du Eltern hattest, die dir dieses natürliche und menschenwürdige Spektrum haben mit-geben können. Aber bitte, verurteile jetzt nicht deine lieben Eltern, wenn sie darin nicht so gut waren. Sei dir bewusst, wo sie herkommen, wen sie als Eltern hatten und wie sie geprägt wurden. Dann wird dir schnell klar, dass deine Eltern dir das Beste gegeben haben, was sie konnten. So wie wir es wiederum mit unseren Kindern tun, getan haben.


Heute sind wir groß und sollten die Verantwortung für unser Leben voll annehmen und dieses in jeder Hinsicht selbst in die Hand nehmen.

Wenn du dir wünschst, dass du dich besser abgrenzen kannst und dich in deinen Belangen spürst,

kannst du jederzeit, egal wie deine Erziehung und deine Erfahrungen waren, damit beginnen.


Selbstverständlich gibt es eine Menge anderer Gründe und Erfahrungen, die es mir schwer machen,

meine Grenzen zu erkennen und Übergriffe an mir und anderen zu vermeiden. Auf diese Bandbreite

soll hier jedoch nicht näher eingegangen werden. Letztlich ist es nicht wesentlich, woher etwas kommt oder warum ich es habe, sondern nur, dass ich es habe und wie ich ab jetzt damit umzugehen wünsche.


Das ist immer die gute Nachricht, dass wir bei all unseren Schwierigkeiten stets die Chance haben, die neue, leichte, gesunde Qualität zu integrieren und das Schwere abzulösen. Und dabei sitzen wir doch alle wieder im selben Boot! Ein tröstliches Bild!



Wie schätzt du deine Lebenssituation ein, gelingt dir dieser natürliche und gesunde Wechsel von Spannung und Entspannung, kannst du dich gut positionieren?


Meistens sind wir doch eher von Maximen und Pflichtgefühlen angetrieben und legen den Schwerpunkt unseres Daseins auf ein immerwährendes Erreichen von Zielen, die ich mir setze und die andere

mir setzen. Werde dir dieses Hamsterrades tief bewusst und arbeite für dich die Punkte heraus, an denen du beginnen möchtest, eine schöne und befreite Qualität in deinem Leben zu haben.


  • Verweile nicht in der Vergangenheit

  • Nutze vergangene Erfahrungen nur, um für das Hier und Jetzt zu lernen und dich und deine Funktionsweisen besser kennen zu lernen

  • Es gibt nichts Altes und nichts Neues, sondern immerwährend ‚nur‘ das, was DU tatsächlich und absolut bist! Es gibt jeweils den gegenwärtigen Moment, in dem alles passt, so dass du wachsen und frei werden kannst

  • Verzeihe deinen Eltern und deinem Umfeld, dass Muster und Blockierungen in dich hinein kamen, an denen du leidest. Es ist in Ordnung. Es macht dich zu dem Menschen, der du bist und schenkt dir das Potential zur Transformation und Bewusstseinserweiterung

  • Sei voll und ganz einverstanden mit allem, was dir zugestoßen ist! Es ist wie es ist! Das ist der wichtigste Aspekt: dass du ‚ja‘ sagst zu allem, was war, was weh tat, was dich begrenzt und behindert hat. Sei in Frieden mit der Vergangenheit, sie ist vorbei. Die Emotionen werden dich nicht weiter quälen, wenn du zutiefst einverstanden mit allem bist, frei von Wertung und Urteilen, frei von Selbstmitleid, Wut und Angst.

  • Es war bisher völlig in Ordnung, dich schlecht zu fühlen, du hast wahrlich gute Gründe. Achte dich dafür, sei dir deiner Stärke und deines Durchhaltevermögens bewusst und nimm dich dafür in den Arm. All dies durfte sein. Bis hierhin! Denn du möchtest ja weiter gehen, frei sein, glücklich sein. Jetzt darf es anders sein, darfst du dich anders fühlen. Mit der inneren Beruhigung glätten sich die emotionalen Wogen, das Leid hört auf. Geschehnisse können in deine Historie eingeordnet werden. Sei ein Beobachter des Geschehens, des inneren als auch des äußeren

  • Die Ruhe eines ausgeglichenen Nervensystems stellt dir alles zur Verfügung, was du brauchst, die Entspannung und die Energie, kraftvolle Handlungen zu vollbringen.

  • Lenke deine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge, die dich mit Sicherheit vielzählig umgeben, manchmal müssen sie nur entdeckt werden

  • Genauso, wie das Negative Einzug in unser Zellgewebe gehalten hat, wird das Positive ebenso abgelegt. Also ist es eine schöne Aufgabe, jeden Tag kleinste, kleine, große und riesengroße Glücksmomente zu erkennen, zu schaffen. Das Gute baut sich auf!

  • Unsere duale Welt ist so aufgebaut, dass es das ganze Spektrum von *gut bis *schlecht und alle möglichen Grauschattierungen gibt, immer geben wird. Akzeptiere dies, das ist Leben. Es wird also immer etwas geschehen, das schwierig ist. Du kannst damit umgehen und gleichzeitig dein Leben genießen! Wie wunderbar ist das!

  • Übe das ‚nein‘ sagen in leichten, kleinen Situationen, du wirst auf den Geschmack kommen und irgendwann fällt es dir ganz leicht

  • Du darfst tief davon überzeugt sein, dass dein großer ‚Trauersee‘ abfließen wird, wenn du heute gegenwärtig und authentisch mit dir umgehst. Und - es ist in jedem gegenwärtigen Moment wieder heute!

  • Lass deine Angst abfließen, dass du dein Gegenüber verletzt, wenn du ‚nein‘ sagst, und sie/er sich dann genauso fühlt, wie du es von Verletzungen nur zu gut kennst

  • Lass deine Angst abfließen, dass du nicht mehr geliebt und gemocht wirst, wenn du dich abgrenzt. Sollte es wirklich so sein, war der Kontakt nicht viel wert

  • Dein Gegenüber hat die Verantwortung für sich selbst. Nimm ihr/ihm nicht seinen Lernprozess ab! Du bist im ‚nein‘ sagen liebevoll und klar, somit verletzt du niemanden und zeigst deinem Gegenüber vielmehr, wie gut du auf dich aufpasst, wie sehr du dich achtest. Das erzeugt Respekt und Achtung!

Wenn du bei all den Schritten professionelle Hilfe dazu nehmen möchtest, kann ich dir aus meinem Spektrum die craniosakrale Therapie als auch die ‚Klopf-Methode‘ ROMPC® sehr ans Herz legen.

Sich helfen lassen, Hingabe und Vertrauen austauschen, Liebe annehmen und Liebe geben

Mit der craniosakralen Körpertherapie kannst du ein neues Körpergefühl entwickeln. Du spürst, wie dein System sich Raum nimmt und gleichzeitig eine geborgenheitsgebende Hülle um dich legt. Du lernst, wie fein und durchaus schlau dein System ist, da es auf Selbstheilung ausgerichtet ist und zum höchsten Wohle für dich arbeitet.


Im ROMPC® werden stressverursachende Emotionen gelöst, und deren Verknüpfung zum Ereignis im limbischen Gehirn aufgeweicht. Du kannst bekannte Situationen im guten Sinne neu erleben und Vertrauen zu dir aufbauen.


Auch das hat mit gesunden Grenzen zu tun: sich helfen lassen, Hingabe und Vertrauen austauschen, Liebe annehmen und geben. Es ist hilfreich und bereichernd, sich führen und begleiten zu lassen. Du kannst davon nur profitieren, probiere es doch einmal aus!


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Antina Springer - Heilpraktikerin