• antinaspringer

Das Wunder Bauchspeicheldrüse


  • Hast du jemals gehört‚ es wäre gut, die Bauchspeicheldrüse (lateinisch: das Pankreas) zu unter-stützen? (es sei denn, es gab einen pathologischen Befund, was ich natürlich nicht wünsche und hoffe)

  • Sprichst du mit deiner Freundin über die Bauchspeicheldrüse?

  • Weißt du, wo die Bauchspeicheldrüse ist?

Wahrscheinlich beantwortest du diese Fragen mit nein.


Deshalb möchte ich die Bauchspeicheldrüse in diesem Beitrag erwähnen und ihr auch einen Ehrenplatz im menschlichen Körper geben. Warum?





Neben den vielen wichtigen Funktionen, die die Bauchspeicheldrüse für dein Wohlbefinden erledigt, ist sie das Organ, das für die EIGENLIEBE steht!







Zuerst einmal, in Kürze die körperlichen Funktionen der Bauchspeicheldrüse:


  • Exokrine Drüsenfunktion

Täglich werden circa 1,5 bis 3 Liter Pankreassaft gebildet, die über den Pankreasgang in den Zwölffingerdarm geleitet werden, wo das Sekret der Kohlenhydrate-, Eiweiß- und Fettverdauung dient


  • Endokrine Drüsenfunktion

Die ein bis zwei Millionen Gewebeinseln (Langer’hanssche Inseln) im Pankreas produzieren die Hormone Insulin, Glukagon und Somatostatin.


Insulin transportiert den aufgenommenen Zucker (Glukose) in die Zellen, so dass die Energieproduktion

im Zellkern vonstatten gehen kann. Der Blutzuckerspiegel sinkt. Glukagon als Gegenspieler des Insulins reagiert auf Zustände der Unterzuckerung, indem es Glukose aus körpereigenen Speichern, wie beispiels-weise der Leber, freisetzt. Der Blutzuckerspiegel steigt wieder an. Ein hoher Blutzuckerspiegel fördert also die Insulinausschüttung, ein niedriger hingegen regt die Freisetzung von Glukagon an.

Somatostatin hemmt die Ausschüttung unterschiedlicher Hormone, auch die des Insulin und des Glukagon.


Die Bauchspeicheldrüse liegt quer im linken Oberbauch, reicht jedoch in den rechten Oberbauch hinein. Dort befindet sich der Pankreaskopf, der sich auf Höhe des zweiten und dritten Lendenwirbels in die Biegung des ersten Dünndarmabschnittes, des Zwölffingerdarms, einschmiegt. Auf gleicher Höhe liegt der Pankreaskörper vor der Bauchaorta, der linken Niere und hinter dem Magen. Der Pankreasschwanz kann sogar bis zur Milz reichen. Das ganze Organ hat eine Länge von circa 14 bis 18 cm.



So tief im Körper drinnen fristet die Bauchspeicheldrüse oft ein unbemerktes Dasein. Zum Glück arbeitet unser Körper ohne unser Wissen und direktes Dazutun, sonst hätten wir schlechte Karten! Zu einem bewussten Leben, in dem wir uns mit unserer Ernährung, unserem Konsum, unserer Gesundheit und der Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts auseinandersetzen, gehört auch ein gewisses Verständnis unseres Körpers. Der Körper ist ein wunderbares Resonanzfeld für die Botschaften der Seele. Ihn zu kennen, zu erfassen, seine Regungen wahrzunehmen, erweckt ein tiefes Verständnis für dein Dasein im speziellen und das Mysterium des Lebens im Großen und Ganzen.


Neben der Ernährung, der sportlichen Betätigung, der regelmäßigen Entspannung und was wir sonst noch Gutes für uns tun möchten und sollten, ist es auch immer die Gedankenhygiene beziehungsweise das Kümmern darum, die belastenden Emotionen abfließen zu lassen, wo der Fokus hingehen sollte, jedenfalls kann ich dies aus meiner Warte heraus so beschreiben.


Die Bauchspeicheldrüse ist ein wichtiges Rädchen im Uhrwerk Körper, sie steht emotional-psychisch für die Eigenliebe.


Ja, die Eigenliebe. Spreche ich sie in meinen Sitzungen an, kommt meist dieses verstehende, verschmitzte Lächeln oder Lachen. Ja, da war was, eigentlich wissen wir es ja, aber…es ist nicht das Thema mit Priorität 1 in unserem Leben. Es wird doch meist ganz hinten in unsere Schublade „zu erledigen“ geschoben – wichtig, aber auf keinen Fall jetzt?!


Warum trauen wir uns nicht ran an diesen Zustand, mit dem wir, davon bin ich überzeugt, nur Positives verbinden? Wer wünscht sich nicht, sich zu lieben?




Dass du dich liebst, ist die ultimative Voraussetzung für die Liebe anderen gegenüber. Alles fängt bei dir an.





Eigenliebe, das fühlt sich oft schwer und unerreichbar an, ist eher eine gefühlte Bürde denn eine sanfte, kraftvolle und liebevolle Einladung an dein wahres Selbst, an das, was du wirklich bist und wofür du hier bist, auf ganz natürliche und gewollte Weise.


  • Warum empfinden wir es als Pflicht, uns zu lieben, von der wir bewusst und unbewusst ausgehen, dass wir sie nicht erfüllen werden?

  • Warum haben wir so wenig Vertrauen in uns selbst und unsere Liebesfähigkeit?


Zugegeben, unsere vielfältigen Auflagerungen, unschönen Erlebnisse, Ängste, Minderwertigkeiten und und und...wabern mit uns durch unser Leben hindurch. All das zu kontaktieren fällt uns viel leichter als

das Schöne, Gute, Leichte. Die Auflagerungen machen es uns schwer, die Leichtigkeit des Seins zu kontaktieren, und damit die Liebe. Ich meine Liebe in Reinform, also die universelle Liebe, ich spreche hier nicht von der menschlichen Liebe.


Unser Selbstverständnis, vor allem das von uns Frauen, ist meist sehr angeknackst, meist sehr fragil und mit vielen Zweifeln, viel Selbstkritik und dem Drang nach Perfektion gespickt. Das Motto „wenn ich dies und jenes erreicht habe, wird es mir besser gehen“ ist bestimmt allbekannt. So leben wir stets in der Zukunft, nie im Hier und Jetzt und wunderschöne Momente entgehen uns. Momente, die unser Gehirn als positive Erfahrung abspeichert, was wiederum eine Chance ist, altes Unschönes zu lösen.


  • Darf ich mich selbst lieben?

  • Darf ich mich mögen bei all meinen Schwächen und Fehlern?

  • Muss ich nicht zuerst meinen Körper auf Vordermann bringen, bevor ich es mir erlauben kann, mich anzunehmen?

  • Ist es nicht vermessen von mir, mich zu lieben?

  • Ist Selbstliebe nicht ein unverschämter Luxus, auch angesichts des Leids und Elends dieser Welt?

  • Wer bin ich, dass ich mich mit Eigenliebe beschäftige? Ist das nicht arrogant und selbstbezogen?


Diese und ähnliche Fragen zeigen, dass du ein dich reflektierender Mensch bist, dass du dich tief mit dir, deinen Themen und den Themen deines Umfeldes auseinandersetzt. Gut so!


Aber bitte frage dich einmal ganz ernsthaft, wie die Antworten auf diese Fragen lauten.



Ich bin mir sicher, dein Herz kennt die Antworten!





Schau einmal genau hin, wer diese Fragen stellt! Ist es nicht dein Verstand, dein Ego, das auf diese Ideen kommt?


Kennen wir unsern Verstand nicht als denjenigen – und ich spreche hier nicht von sinnvollen, prag-matischen, organisatorischen Aufgaben, die wir durchaus mit dem gesunden Menschenverstand angehen und lösen sollen – der uns gerne im Zweifel hält, der gerne zermürbende Fragen aufwirft? Der mit Fleiß rationale, kurzfristige Lösungen und Antworten produziert, die sich anfangs vielversprechend anfühlen

und uns selten wirklich weiterbringen? Schafft es der Verstand nicht immer wieder, dass wir uns im Kreise drehen? Dass immer wieder die gleichen gedanklichen Schleifen zustande kommen? Und ja, das fühlt sich alles sehr authentisch an, wir atmen auf, da sich eine Lösung, eine Richtung, in die wir gehen können, ab-zeichnet! Das ist menschlich!


Meist verpufft diese grandiose Lösung schnell wieder und die Hoffnung auf Besserung ist erst einmal dahin. Entleerte Zuversicht. Aber keine Sorge, der Verstand ist ja nicht dumm, er hat schon die nächste Vorstellung kreiert, und präsentiert sie mit großer Überzeugungskraft.


Möchtest du das so?
Oder möchtest du vielmehr bei dir ankommen? Möchtest du dich mögen, du selbst sein?
Das nehmen, was das Leben, deine Konstitution, deine Anlagen, deine inneren Möglichkeiten dir zur Verfügung stellen? Es ist soviel da, ständig, ohne Unterlass! Spürst du das, bist du damit einverstanden?

Lässt du dich mit Herz und Bauchgefühl auf dein ganzes Spektrum ein, und dazu gehören Stärken und Schwächen, kannst du gar nicht anders, als dich zu bejahen! Dich zu bejahen ist ein wichtiger und tiefer Schritt, um dich zu mögen. Und es geht weiter, realisiere, dass du Liebe bist! Dafür musst du gar nichts tun, außer dich für diese Wahrheit öffnen und deinen Ursprung zulassen.


Du warst nie etwas anderes, und es ist in Ordnung, dass du, dass wir alle, dies vergessen haben. Dass wir glauben, wir hätten enorme Schuld auf uns geladen…vergiss all dies, steige da einfach aus! Es ist dein aktiver Verstand, der sich um die immer gleichen Dinge dreht. In Wahrheit ist der Verstand ein Einfaltspinsel.


Möchtest du tatsächlich dein Selbstverständnis, deinen Zugang zu dir und deine Liebesfähigkeit auf solch ein beschränktes Werkzeug aufbauen?


Du kannst immer wieder aus den verstandesmäßigen Schleifen aussteigen. Wer sagt, dass sie die Wahrheit darstellen?


Dies einzuschätzen und dich auszurichten, entweder auf die Ratio oder auf dein Herz, liegt allein bei dir! Du hast die Macht darüber, du entscheidest! Mit ein wenig wiederkehrender Übung wirst du schnell Fortschritte machen und ein immer tiefer gehendes Gefühl davon er-


halten, wie sich Wahrheit und Wahrhaftigkeit anfühlen.


Deine Bauchspeicheldrüse wird es dir danken! Leber und Bauchspeicheldrüse arbeiten übrigens eng zusammen. Beide mögen Bitterstoffe, beide bemühen sich, zu verstoffwechseln, zu verdauen, zu ernähren!


Beide erholen sich, wenn Stress, Ärger, Trauer, Wut, Schock abgebaut werden. Es gibt kein Patentrezept für körperliche und seelische Gesundung. Es ist individuell und systemisch unterschiedlich. Aber, du hast deinen Körper als Gradmesser für deine Themen, deine Zustände!


Deine Verhaltensweisen werden sich ändern, deine Aktivitäten werden sich ändern. Du wirst ruhiger, weniger getrieben, sicherer.


Fühlen, wahrnehmen, inneres Verstehen, das gelingt und es geschieht!
Du bist Liebe, realisiere es, wenn nicht jetzt, wann dann?

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Antina Springer - Heilpraktikerin